7. September 2017

Betula aus dem Fabelwald

Seit Dienstag gibt es einen neuen Schnitt auf dem Nähmarkt. Steffi von Fabelwald hat nämlich ihr erstes Ebook für Frauen veröffentlicht. Betula heißt er und es handelt sich um einen lockeren kastig geschnittenen Raglanpullover. Es wäre aber kein richtiger Fabelwald-Schnitt wenn das an sich einfache Grundschnittmuster nicht noch diverse Optionen bieten würde.


Anfangs dachte ich noch: Kastiger Schnitt? Nee, das ist nichts für mich. Aber dann haben mir die ersten Probenähergebnisse so gut gefallen, dass ich es doch auch mal gewagt habe. So ist dieser schlichte Pulli entstanden.


Und tatsächlich hat mich das Ergebnis überzeugt. Denn ja, bei T-Shirts und ärmellosen Tops mag ich es gerne anliegend, weil ich sonst schnell wie eine Tonne oder gleich schwanger aussehe. Aber Pullover dürfen gerne eher lässig sitzen.


Im Schnittmuster sind neben zwei unterschiedlichen Saumlängen auch drei verschiedene Ärmellängen und neben normalen Bündchen auch geschlizte Ärmel- und Saumbündchen enthalten. Außerdem kann man den Pulli sowohl mit geradem als auch mit asymmetrischem Saum nähen. Es gibt also diverse Möglichkeiten sich seinen eigenen Wunschpulli zusammen zu stellen.


Die beim Probenähen entstandenen Modelle könnt ihr euch in einem Lookbook anschauen. Es sind ganz viele total unterschiedliche Betulas zusammengekommen, ein Blick lohnt sich also auf jeden Fall.


Dieser Pulli ist übrigens nach der ersten Schnittmusterversion entstanden. Mittlerweile verläuft die Naht zwischen Ärmel und Vorderteil etwas anders, was zu weniger Falten an dieser Stelle führt.


Wenn ihr nun auch Lust auf eine Betula bekommen habt, den Schnitt bekommt ihr im Dawanda-Shop von Fabelwald und neuerdings auch bei Makerist.

--------------------------------------------------
Schnitt: Betula von Fabelwald (wurde mir im Rahmen eines Probenähens zur Verfügung gestellt)
Stoff: Sommersweat von Stoff & Stil
verlinkt bei: RUMS

1. September 2017

Neue Schlafanzüge für den Sohn

Die Schlafanzüge vom Sohn waren schon länger etwas spack, somit war es höchste Zeit für neue. Schlafanzüge läuft bei mir immer unter "Stoffschrankleichen vernähen". Und tatsächlich, seit ich damit angefangen habe, ist wirklich Einiges schon vernäht worden, was sonst noch immer einfach nur im Schrank gelegen hätte. 


Und ja von diesem doofen Busstoff habe ich immer noch was da... Dabei habe ich da schon so viel daraus gemacht, zum Beispiel den letzten Schlafanzug für den Sohn. :-) Jetzt fragt ihr euch sicher, warum ich auch einen Unistoff vernäht habe, die kann man ja eigentlich immer gebrauchen. Bei diesem tollen Rot handelt es sich aber um total labberigen Interlock. Das geht wirklich nur als Schlafanzug.


Und bei der Hose für den zweiten Schlafanzug handelt es sich eigentlich um einen tollen Bio-Jersey. Ich mag die Farbe aber einfach nicht. Sie sieht schon ungewaschen total verwaschen aus und das finde ich nicht schön. Aber bei Schlafanzügen zählt ja vor allem die Qualität und die stimmt hier.


Zur Abwechslung gab es hier eine kleine Applikation, passend zum Nachtthema.


Bei den Schnitten habe ich natürlich auf altbewährtes zurückgegriffen: Longsleeve von der Erbsenprinzessin und Hose Luis von Schnabelina. Passt.


Der Sohn ist auch zufrieden. Und da ihm Umstellungen immer etwas schwer fallen (was freue ich mich auf den saisonalen Klamottenwechsel...), war dieses Oberteil, was identisch ist mit seinem alten Schlafanzug, ein echter Glücksgriff.


Und nun wünsche ich euch eine gute Nacht und schöne Träume! Hoffentlich seid ihr genauso gut gekleidet wie mein Sohn. ;-)

--------------------------------------------------
Schnitt: Longsleeve von der Erbsenprinzessin und Hose Luis von Schnabelina
Stoff: Ungeliebtes aus dem Fundus
verlinkt bei: made4boys, Kiddikram, Freutag